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Was ist Winkelfehlsichtigkeit? Die Winkelfehlsichtigkeit läßt sich bei etwa 90% bis 95% der Menschen nachweisen. Ungefähr 55% bis 75% der Menschen könnten Ihre Beschwerden lindern oder beseitigen, wenn sie die Beschwerden richtig deuten könnten und einen kompetenten MKH-ANWENDER zur Korrektionsdurchführung hätten. Winkelfehlsichtigkeit ist eine muskuläre und/oder sensorisch ausgleichbare Fehlstellung beider Augen zueinander. Diese Fehlstellung muß zum beidäugigen Sehen in die Ferne in die Parallelstellung (Idealstellung) gebracht werden. Diese Ausgleichsarbeit kostet Kraft und Konzentration und kann Beschwerden erzeugen. Diese Anstrengungsbeschwerden können Leseschwierigkeiten, LRS, Konzentrationsstörungen, Doppelbilder beim Lesen, Doppelbilder in der Ferne auslösen. Es ist möglich, daß beim Lesen die Zeilen verschwimmen oder die Buchstaben mit der Zeit unruhig werden. Beim Autofahren können Nachtblendung, Unsicherheiten bei der Entfernungseinschätzung bei Nacht auftreten. Dies sind nur eine kleine Auswahl der Beschwerdebildmöglichkeiten die auftreten können aber nicht müssen. Die Beschwerdebilder können mit einer speziellen Brille verringert oder teilweise ganz beseitigt werden. Diese Brille wird am POLATEST nach der MKH-METHODIK ausgemessen. Die Abkürzung "MKH" bedeutet MESS- und KORREKTIONSMETHODIK nach HAASE. Diese Methode wurde erstmals 1958 in der Deutschen Optikerzeitung durch Herrn Haase, den damaligen Leiter der Berliner Fachschule für Augenoptik, veröffentlicht. Herr Haase war selbst Betroffener. Er hatte sehr häufiges und starkes Kopfweh. Die klassische Schulmedizin konnte keine Abhilfe schaffen. Die Kopfschmerzen waren eindeutig durch das Sehen ausgelöst, alle anderen medizinischen Möglichkeiten waren abgeklärt. Herr Haase setzte sich mit Sehzellengrößen und anatomischen Gegebenheiten des menschlichen Auges auseinander und entwickelte daraus die MKH-METHODIK. Sie hat sich auf Grund Ihres großen Messaufwandes nur sehr langsam durchgesetzt. Selbst heute wird sie nur von wenigen Augenoptikern und nur von sehr, sehr wenigen Augenärzten angewandt. Die Schulmedizin ist heute noch überwiegend negativ eingestellt. Die Erfolge der engagierten Anwender, ob Augenoptiker oder Augenärzte, machen diese Ablehnung nur schwer nachvollziehbar. Die Winkelfehlsichtigkeit wird nach erfolgter MKH-MESSUNG mit Prismen korrigiert. In 90% - 95% der Fälle ist dies in einem Bereich zwischen 0.25 cm/m und 15,00 cm/m möglich. Diese Werte sind mit Brille problemlos korrigierbar. Sollte eine Abweichung größer als 20.00 cm/m gemessen werden, wird eine Korrektur über Brille aus technischen Gründen schwierig bis unmöglich. In diesen Fällen, sie betragen 5% - 10% der gesamten gemessenen Kunden, sollte man zu einem operativen Eingriff bereit sein. Für diese Operation wird dann an einen Facharzt für Augenheilkunde mit Spezialgebiet Messung der Winkelfehlsichtigkeit nach der MKH-METHODIK weiter verwiesen. Die Kosten der einzelnen Brillenkorrektionen werden von der gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Die Operationskosten werden ebenfalls nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Einzelfallentscheidungen der einzelnen Krankenkasse können natürlich anders ausfallen. Die Kosten für einen Satz Gläser liegen zur Zeit ab ca. Eur 150,--.Die Operationskosten belaufen sich zur Zeit im ambulanten Verfahren auf ca. Eur 750,--. Weitere Informationen zur Winkelfehlsichtigkeit finden Sie auch auf den Internet-Seiten des IVBV (Internationale Vereinigung für binokulare Vollkorrektion) unter der Adresse http://www.ivbv.org/. |